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Möbelhaus in Rösrath ist verkauft - Kölner Stadt-Anzeiger
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Möbelhaus in Rösrath ist verkauft

Von Gisela Schwarz, 02.03.10, 09:08h, aktualisiert 02.03.10, 09:11h

Eine Rösrather Institution wechselt den Besitzer: Das Rösrather Möbelzentrum soll an den Branchenriesen Kurt Krieger verkauft werden. Der hat schon bestätigt, dass alle Arbeitsplätze in Rösrath erhalten bleiben.

Rösrather Möbelzentrum
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Das Rösrather Möbelzentrum ist verkauft. (Bild: Arlinghaus)
Rösrather Möbelzentrum
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Das Rösrather Möbelzentrum ist verkauft. (Bild: Arlinghaus)
Rösrath - Erleichtert nahmen die 430 Mitarbeiter Montagmorgen bei einer Betriebsversammlung die Nachricht vom Verkauf des Rösrather Möbelzentrums an den Branchenriesen Kurt Krieger (62), Chef der Ketten Höffner, Kraft und Sconto mit insgesamt 16 Möbelhäusern, auf. "Unsere Reaktion war positiv. Krieger hat dargelegt, dass alle Mitarbeiter übernommen und zahlreiche Dinge wie Renovierungen und Umbauten jetzt umgesetzt werden", kommentierte Verkaufsleiter Joachim Menke den Besitzerwechsel des Möbelhauses, das zu den 20 größten in Deutschland gehört.

Brancheninsidern war lange bekannt, dass sich das Inhaber-Ehepaar Walter und Freya Stenkühler seit längerer Zeit mit dem Verkauf des Unternehmens, zu dem auch die Discounter "prima" und "Baby- und Kinderwelt" gehören, auseinander setzten. Der Jahresumsatz des Möbelzentrums mit 43 000 Quadratmetern Verkaufsfläche wird nach Auskunft von Insidern auf rund 80 Millionen Euro geschätzt. Doch die Umsätze in der Möbelbranche sind rückläufig: Im Jahr 2002 hatte das Rösrather Möbelzentrum noch 100 Millionen Euro Umsatz mit 700 Beschäftigten gemeldet. Eingebunden ist das Unternehmen in die Atlas-Einrichtungs- und Einkaufs GmbH, doch ein Aufkauf innerhalb der Atlas-Vereinigung seitens des Branchenriesen Segmüller wurde nicht realisiert.

Bis zur endgültigen Übergabe an den neuen Besitzer bleibt das Möbelzentrum im Atlas-Verband. "Das Kartellamt muss noch den Verkauf bestätigen, solange arbeiten wir noch im Unternehmen mit", informierte Freya Steinkühler. Obwohl die Miteigentümerin froh ist, dass bei dem neuen Besitzer alle Mitarbeiter "in guten Händen" sind, ging es ihr gestern Nachmittag "gar nicht gut": "Das Möbelzentrum war wie ein drittes Kind - da hängt man doch mit allen Fasern dran." Sie werde auch nach der Übergabe mit Rösrath in Verbindung bleiben.



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